Ein Drittel dieser Frauen hat Beschwerden – Hormone nehmen oder nicht? Star-Medizinerin gibt Tipps z. Hd. die Wechseljahre

Ein Drittel dieser Frauen hat Beschwerden : Hormone nehmen oder nicht? Star-Medizinerin gibt Tipps z. Hd. die Wechseljahre
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  • FOCUS-Online-Selbst… Annika Mengersen

Montag, 09.04.2018, 20:04

Wohnhaft bei Frauen ab 40 lässt die Produktion dieser Geschlechtshormone Östrogen und Gestagen nachher. Weil solche Umstellung Beschwerden betätigen kann, war die Einnahme von „Ersatzhormonen“ nachhaltig Zeit gängig – solange bis sie durch eine Studie massiv in die Kritik geriet. Deutschlands führende Gynäkologin Marion Kiechle – seit dieser Zeit März Wissenschaftsministerin in Bayern –  informiert gut den Stand dieser Wissenschaft.

Während die Hormonersatztherapie (HET) erst hochgejubelt und dann verteufelt wurde, betrachten Ärzte sie heute differenziert. Marion Kiechle, ehemalige Direktorin dieser Frauenklinik am „Klinikum rechts dieser Isar“ dieser Technischen Universität München, erklärte im Unterschied zu FOCUS Online Vor- und Nachteile dieser Therapie. Wir führten dies Interview von kurzer Dauer vorweg die renommierte Medizinerin ihr neues Amtsstelle zur bayrischen Staatsministerin z. Hd. Wissenschaft und Kunst antrat.

FOCUS Online: die noch kein Kind geboren hat Kiechle, wie viele Frauen leiden unter den Wechseljahren?

Marion Kiechle: Ein Drittel dieser 45- solange bis 55-Jährigen hat leichte und ein Drittel starke Beschwerden – in erster Linie Hitzewallungen und nächtliches Transpirieren. Manche Frauen sind zusätzlich gereizt oder niedergeschlagen. Nach sich ziehen die Eierstöcke die Östrogenproduktion schon länger eingestellt, kommen oft Scheidentrockenheit und Probleme mit dieser Natursekt-Inkontinenz hinzu. Wie stark sich eine die noch kein Kind geboren hat beeinträchtigt fühlt, ist höchst individuell und unfrei von Lebensstil und Metier: Eine Anwältin, die ihr Schlussplädoyer unter Hitzewallungen halten muss, leidet wahrscheinlich mehr wie eine materiell arbeitende die noch kein Kind geboren hat.

Weiterführend Marion Kiechle

Marion Kiechle, Jahrgang 1960, war die erste die noch kein Kind geboren hat in Deutschland, die zusammensetzen Gynäkologie-Lehrstuhl innehatte. Am 21. März 2018 wurde sie von Markus Söder wie bayerische Wissenschaftsministerin in sein Kollegium der Minister ernennen. Seit dem Zeitpunkt 2010 ist sie in vierter Ehe mit dem Sportjournalisten Marcel Ring verheiratet.

 

 

FOCUS Online: Welches kann eine Hormonersatztherapie formen?

Marion Kiechle: Schwitzattacken, Scheidentrockenheit und Inkontinenz können durch eine HET gut behandelt werden. Zudem schützen die Hormone die Knochen vor Osteoporose und die Wursthaut wird wieder irgendwas praller, weil Östrogene Feuchtigkeit schnüren. Wirklich nach sich ziehen Hormone wie jedes andere Medikament Risiken und Nebenwirkungen.

FOCUS Online: Welche treten oftmals gen?

Marion Kiechle: Wie zusammen mit dieser Kontra-Putzerl-Pillesind zum Vorzeigebeispiel Wassereinlagerungen, erhöhter Blutdruck und Spannungsgefühle in dieser Brustkorb möglich. Außerdem steigt die Thromboseneigung: Eine Blutverklumpung, meist im Gebein, kann sich von dieser Gefäßwand losmachen. Wird sie in die Lungeverschleppt, besteht die Gefahr, dass sie dort eine Schlagader verstopft – darum eine lebensgefährliche Lungenembolie auslöst.

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FOCUS Online: Gibt es Kontraindikationen z. Hd. eine Hormonersatztherapie?

Marion Kiechle: Hatte die Patientin schon einmal eine Thrombose oder gar eine Lungenembolie, ist eine HET zu riskant. Zweite Geige dies Sichtbar werden von hormonsensitiven Tumoren wie zum Vorzeigebeispiel Brustkorb- oder Gebärmutterkrebs in den vergangenen fünf Jahren sind ein Ausschlusskriterium: Es besteht die Gefahr, die Tumoren mit den Östrogenen zu „füttern“. Da Hormone gut die Leber verstoffwechselt werden, die Erlaubnis haben keine Lebererkrankungen vorliegen. Nicht zuletzt nach sich ziehen Raucherinnen unter einer HET ein stärker erhöhtes Thromboserisiko.

FOCUS Online: Beim Stichwort „Hormonersatztherapie“ denken viele Menschen an die „Women’s Health Initiative“-Studie, die 2002 abgebrochen wurde, weil die Hormonpräparate dies Risiko z. Hd. Brustkrebs, Herzinfarkte und Schlaganfälle erhöhten – einst ein riesiges Themenkreis in den Medien…

Marion Kiechle: …zu dem man die Hintergründe Kontakt haben sollte: An dieser Studie nahmen 25.000 US-Amerikanerinnen zwischen 50 und 79 Jahren teil. Durchschnittsalter war zu Beginn 63 – welches hoch ist, wenn man bedenkt, dass Frauen in westlichen Staaten zwischen 45 und 55 in die Wechseljahre kommen. Ziel war es, durch die Hormone dies Risiko z. Hd. koronare Herzkrankheiten und Brustkrebs zu senken. Es ging nicht um die Linderung von Wechseljahrssymptomen! Nachher fünf Jahren sah man, dass dies Ziel nicht erreicht wurde – im Gegenteil: In dieser Posten dieser Frauen, die Hormone nahmen, gab es signifikant mehr Fälle von Brustkrebs und koronaren Herzkrankheiten. Die Studie wurde abgebrochen. Dasjenige mediale Motivation war riesenhaft, die Panik weithin.

FOCUS Online: In den Folgejahren halbierten sich die Verordnungszahlen z. Hd. Hormonpräparate – zu Recht?

Marion Kiechle: 2016 wurde eine Relativierung dieser Studie veröffentlicht: Im „New England Journal of Medicine“ schrieben zwei dieser Studienautoren, dieser Zweck dieser HET übersteige zusammen mit weitem mögliche Risiken. Man hatte Teil dieser Untersuchung neu ausgewertet und sich unter anderem die Ergebnisse und Risiken zusammen mit den jüngeren Frauen zwischen 50 und 60 Jahren gemocht. Wohnhaft bei ihnen war die HET sehr viel ungefährlicher – ihr Schlaganfallrisiko war sogar gesunken.

FOCUS Online: Wie kann dies sein?

Marion Kiechle: Östrogene halten die Gefäße jung. Heute weiß man, dass die Hormongabe zeitnah nachher dieser letzten Regel begonnen werden sollte: Besteht schon ein langjähriger Östrogenmangel, sind die Gefäße oft schon verkalkt. Wird dann erstmals eine HET gestartet, können sich die Plaques losmachen und im Gehirn oder im Schmusen Blutgefäße zupfropfen –   darum zusammensetzen Schlaganfall oder Herzmuskelinfarkt verursachen.

FOCUS Online: Die meisten Frauen nach sich ziehen im Zusammenhang mit Hormonen Beklommenheit vor Brustkrebs.

Marion Kiechle: Ja, in diesem Fall ist dies Brustkrebsrisiko durch die HET nur nicht ins Gewicht fallend erhoben: Dass zusammen mit Therapiebeginn schon unentdeckte Krebszellen im Stoff sind, können sie durch dies Östrogen zum Wachstumangeregt werden. Zu diesem Zweck sinkt unter dieser HET die Darmkrebsrate.

FOCUS Online: Gibt es verschiedene Gießen dieser Hormonersatztherapie?

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Marion Kiechle: Patientinnen mit vorhandener Uterus zu tun sein Östrogen immer in Verknüpfung mit dem Gelbkörperhormon Gestagen schlucken, sonst kann es in dieser Uterus zu Wucherungen und schlimmstenfalls Krebs kommen. Frauen ohne Uterus bekommen nur Östrogen.

FOCUS Online: Immer wieder liest man von den Vorteilen human- bzw. bio-identischer Hormone. Worin besteht dieser Unterschied zu synthetischen Hormonen?

Marion Kiechle: Man kann Hormone synthetisch, darum künstlich, oder zum Vorzeigebeispiel aus dem Urin trächtiger Stuten herstellen. Letztere sind dann human- bzw. bio-identische Hormone. Welches man besser findet, ist reine Geschmackssache: Zweierlei Arten wirken in gleicher Weise.

FOCUS Online: Wie läuft eine Hormonersatztherapie ab?

Marion Kiechle: Östrogen und Gestagen gibt es in verschiedenen Darreichungsformen. meine Wenigkeit empfehle Cremes und Straßenpflaster, weil hier die Hormone gut die Wursthaut gerade ins Lebenssaft dispensieren werden. Im Grunde fängt man mit einer niedrigen Hormondosis an und schaut, ob sie ausreicht. Sonst steigert man langsam weiter, solange bis die Beschwerden weg sind.

FOCUS Online: Gibt es eine maximale Therapiedauer?

Marion Kiechle: Je länger die Therapie, umso höher die Risiken. Nachher aktuellem Wissen sind fünf Jahre Hormontherapie weitgehend ungefährlich, vorausgesetzt keine Kontraindikationen vorliegen.

FOCUS Online: Welches geschieht, wenn die fünf Jahre um sind?

Marion Kiechle: Dann schaue ich verbinden mit dieser Patientin ihre Lebenssituation an. Entscheiden wir uns z. Hd. ein Verkaufen dieser Hormone, ist es wichtig, sie ausschleichen zu lassen: darum nur noch jeden zweiten Tag eine Tablette zu nehmen, dann jeden dritten und so weiter. Dieser Prozess sollte in eine gute, möglichst stressfreie Lebensphase gelegt werden, zum Vorzeigebeispiel in zusammensetzen Urlaub.

FOCUS Online: Welches raten Sie Frauen, die unter Wechseljahrsbeschwerden leiden, jedoch einer Risikogruppe zugehörig sein?

Marion Kiechle: meine Wenigkeit empfehle all meinen Patientinnen erst mal sogenannte „Phyto-Hormone“. Dasjenige sind zum Vorzeigebeispiel Extrakte aus Traubensilberkerze, Soja, Rotklee oder Türkischem Rhabarber, die Östrogenen in ihrer Struktur ähneln, jedoch kaum Nebenwirkungen nach sich ziehen. Ihr Folgeerscheinung gegen Hitzewallungen und Scheidentrockenheit ist schwächer, jedoch durchaus wissenschaftlich belegt. Wohnhaft bei Scheidentrockenheit und Inkontinenz sind wenn schon lokal verabreichte Hormone empfehlenswert, zum Vorzeigebeispiel in Form von Zäpfchen. Sie sind ebenfalls besser verträglich, weil die enthaltenen Östrogene nicht vom Leib resorbiert werden.

FOCUS Online: Welche Rolle spielt dieser Lebensstil zusammen mit Wechseljahrsbeschwerden?

Marion Kiechle: Käffchen, Alkohol und scharfe Gewürze verstärken die Hitzewallungen. Gegen Schlafstörungen helfen vor allem Fortbewegung und regelmäßiger Sportart. Zweite Geige dies Erlernen einer Entspannungstechnik ist sinnvoll: Chronischer Stress hat zusammensetzen negativen Stärke gen dies Hormonsystem, weil er dies Cortisol im Lebenssaft erhoben.

FOCUS Online: Können die Beschwerden nachher dem Verkaufen einer HET wiederkommen?

Marion Kiechle: Sind die Hormone tief genug dosiert, spürt die Patientin meist, ob noch Symptome vorhanden sind oder sich die Gesamtheit eingespielt hat. Und sollten die Beschwerden tatsächlich wieder kommen, kann die die noch kein Kind geboren hat sie in einer späteren Lebensphase vielleicht gelassener hinnehmen.

Kleine Historie dieser Hormonersatztherapie

Die Hormonersatztherapie (HET) kam Finale dieser 1960er-Jahre erstmals zum Kapitaleinsatz und wurde in den folgenden Jahrzehnten immer beliebter: Im Jahr 2000 nahm sozusagen jede zweite die noch kein Kind geboren hat zwischen 55 und 60 Jahre Östrogene, meist in Verknüpfung mit Gestagen. Dann dieser große Schlag: 2002 wurde die US-Langzeitstudie „Women’s Health Initiative“-Studie (WHI) vorzeitig beendet, weil sich herausstellte, dass Hormonpräparate dies Risiko z. Hd. Brustkrebs, Herzinfarkte und Schlaganfälle signifikant potenzieren können. 2012 nahm in Folge dessen nur noch jede fünfte die noch kein Kind geboren hat in den Wechseljahren Hormone. Noch heute stillstehen die meisten Patientinnen dieser HET unbequem im Unterschied zu. Fachleute hingegen sind überzeugt, dass Risiken und Möglichkeiten im Einzelfall abgewogen werden zu tun sein. Die WHI-Studie wurde inzwischen genauer ausgewertet. Dass Hormone verschrieben werden, so geschieht dies heute zeitlich eingeengt, früher und niedriger dosiert wie noch vor 15 Jahren.

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In dieser Pubertät beginnen die Eierstöcke eines Mädchens, Östrogen zu produzieren: Dasjenige weibliche Geschlechtshormon ist z. Hd. die Kreation zur die noch kein Kind geboren hat zuständig. Es steuert im Zusammenspiel mit dem Progesteron (Gelbkörperhormon) den weiblichen Zyklus und fördert die sexuelle Lust. Zweite Geige Progesteron wird hauptsächlich in den Eierstöcken produziert. Es bereitet die Gebärmutterschleimhaut Monat z. Hd. Monat gen die Nidation einer befruchteten Eizelle vor und hält eine Schwangerschaft stabil. In den Wechseljahren lässt die Routine dieser Eierstöcke und damit die Produktion von Östrogen und Progesteron nachher. Solange bis sich die Gesamtheit neu eingespielt hat, nach sich ziehen viele Frauen mit Beschwerden wie Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen zu ringen.

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